Mit dem Kanu durch die Kulturhauptstadt
Jugendliche fahren auf Projekt KULTour ab ...
Mit einem ungewöhnlichen Verkehrsmittel unternahmen Jugendliche aus Bochum am 20. Juli einen Ausflug durch die Kulturhauptstadt. Nach dem Motto „Unterwegs sein und Kultur erleben" ging es von Bochum Stiepel aus mit dem Kanu auf dem historischen Weg der Kohle durch das Ruhrgebiet. Unterwegs erhielten die Jugendlichen kurze Unterweisungen im Umgang mit den Kanus. Immer dem Leinpfad entlang mussten die Boote teilweise getragen und über Bootsrutschen an Seilen getreidelt werden. An einem der heißesten Tage dieses Sommers legten die Jugendlichen in Höhe der Henrichshütte in Hattingen eine Programmpause ein. Dort nahmen sie an einer Besichtigung teil und besuchten im Anschluss die Ausstellung „Helden". Die weitere Fahrt mit den Kanus führte durch Hattingen nach Dahlhausen, wo am Bootsanleger eine weitere Station eingelegt wurde: Hier konnten die Jugendlichen schwimmen und mit den Kanus die Bootsrutsche hinunter fahren, was - dank niedrigem Wasserstandund langsamer Strömung - sogar rückwärts möglich war.
Eine zweite „KULTour" konnten die Jugendlichen dann auf dem Fahrrad erleben: Von Bochum aus ging es zunächst mit öffentlichen Verkehrmitteln nach Herne-Strünkede und von dort - immer am Kanal entlang - nach Recklinghausen Suderwich in eines der selten gewordenen Naturfreibäder. Weiter am Kanal entlang war das kulturelle Ziel schließlich das Schiffshebewerk in Henrichenburg. Die Jugendlichen konnten sowohl das alte wie auch das neue Schiffshebewerk besichtigen. Von dort aus ging es - wieder am Kanal entlang - zurück nach Herne und erneut mit der U-Bahn zurück nach Bochum.
Im nächsten Jahr sollen die Touren durch das Ruhrgebiet erneut angeboten werden. Informationen hierzu und zum übrigen Angebot der Ev. Jugend Bochum bei Diakon und Jugendreferent Ingo Weiss sowie über die Homepage des Ev. Jugendpfarramtes Bochum unter www.jupfbo.de


